Evangelische Kirche

 

Die Sohrener Kirche, Foto von Albert Kupp, aus Sohren

Bild um 1900, Nach dem Kirchgang. Die Frauen mussten warten bis die Männer von der Empore (Portkirche) heruntergekommen waren. Bild von Martin Walber

Bild um 1900, Frauen in ihren Sonntagskleidern nach der Kirche.

Bild von 1960, Ansicht von Osten auf den Chor.
Das Erntedankfest wird gefeiert

 

Foto von 1922, Der Chorraum der Kirche nach der Renovierung.

 

An der rechten Innenwand der Kirche ließ Pfarrer Ringhards im Jahre 1922
ein Erinnerungskreuz, flankiert von zwei Tafeln mit den Namen der im ersten
Weltkrieg gefallenen Söhne der Kirchengemeinde Dill- Sohrschied aufstellen. Unter jeder Tafel befand sich ein hölzerner Armleuchter mit Kerzen, welche an Gedenktagen angezündet wurden. In dem Kreuz wurde eine Urkunde folgenden Inhalts eingelassen:
Urkunde.
In der Adventszeit des Jahres 1922 wurde dieses Kreuz aus einem Eichenstamm der heimatlichen Erde, zum Gedächtnis an die im Weltkrieg gefallenen Söhne der evangelischen Kirchengemeinde Dill errichtet.
Es wurde angefertigt von einem Kameraden der Gefallenen, dem Tischlermeister Rudolf Bast in Dill im Auftrage der Kirchengemeinde.
die Namen der im Kriege 1914-1918 gefallenen sind:
Ernst Velten, Rudolf Gewehr, Daniel Nau, Adolf Schüler, Eduard Lambrich, Ernst Martin, Otto Adam, Otto Linn, (Vermisst) Friedrich Stumm, Wilhelm Gröhninger, und Gustav Paul (Vermisst) aus Dill. Ferner: Jakob Hammen und Adolf Ewein aus Sohrschied.
Gleichzeitig mit der Aufrichtung des Kreuzes wurde die nach 200 Jahren zum ersten Male vollständig erneuerte Kirche wieder eingeweiht.
Die Kirche erhielt eine vollständig neue Decke und bunte Glasfenster, die der Kunst Glasmaler L. Preckel in Köln anfertigte. Die Wände wurden neu verputzt und alles neu gestrichen, der Chor in grüner, das Schiff in roter, der Eingang in violetter Farbe, so das ein Farbensymphonie entsteht, die Glauben, Liebe und Hoffnung versinnbildlicht. Die Decke erhielt eine gelbe Farbe, alles Holz wurde dunkelbraun gestrichen. Möge dies Gotteshaus noch weiteren Jahrhunderte der Gemeinde Dill zum Segen stehen und ihr den Frieden bringen, den diese Zeit der Schmach unter der Franzosenherrschaft ihr zu Rauben droht.
Gott, unser Vater und Herr,
segne dein Haus und alle, die darin gehen
ein und aus.
Adolf Julius Wilhelm Ringhardtz
Pfarrer von Dill seit 1911
Dill, Advent 1922    Text, von Adolf Martin

Bild von 2019

Foto von 2019, Es gibt zahlreiche historische Kostbarkeiten zu bestaunen, Die Gemälde stammen aus dem Jahre 1710/1714  vom Kirchenmaler J.G. Engisch aus Kirn.
Das Deckengemälde im Chorraum zeigt die Verkärung Christi. Foto von 2019

Das Chorfenster von 1922

Bilder aus dem Pfarrgarten, aufgenommen am 21. Juni 2009 © Kurt Kaiser

Fotografie vom 21. Juni 2009 © Kurt Kaiser
Fotografie vom 29. April 2011 © Kurt Kaiser

Fotografie vom 07. November 2011 © Kurt Kaiser